Pressemitteilung

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16.07.2010

Fernwärme für St. Pankratius

Neue Infrastruktur der Stadtwerke machts möglich:
Im Zuge der Baumaßnahmen rund um den Schlossplatz geht die
Pfarrgemeinde St. Pankratius jetzt ans Fernwärmenetz

fernwärmek.jpgIm Zusammenhang mit dem Umbau des Schlossplatzes, wo die Stadtwerke Schwetzingen bereits vor einigen Wochen große Teile der Infrastruktur für Gas und Wasser sowie ältere Hausanschlussleitungen erneuert haben, kann jetzt auch einem immer wieder geäußerten Wunsch entsprochen werden: die Anlieger rund um den Schlossplatz haben ab sofort die Möglichkeit, sich an das Fernwärmenetz anschließen lassen. Bereits zahlreiche Hauseigentümer haben davon bereits Gebrauch gemacht, so jetzt auch die Pfarrgemeinde St. Pankratius, die ihre kompletten Liegenschaften – Pfarrkirche, Josefshaus, Pfarramt und Dreikönigshaus – demnächst mit Fernwärme versorgen wird.

„Die umfangreichen Arbeiten sind derzeit in vollem Gange. Wir setzen bei diesem Projekt übrigens erstmals eine neue und innovative Technik ein, die erstaunliche Vorteile mit sich bringt“, berichtet der Fernwärmespezialist der Stadtwerke, Jürgen Horch, der die Arbeiten vorort begleitet. So werden beim St. Pankratius-Projekt nicht wie bisher zwei Fernwärme-Leitungen gelegt, sondern Hin und Rücklauf befinden sich in einem Behältnis. Das erspart aufwändige und zeitintensive Erdarbeiten. „Noch markanter ist eine zweite Neuerung bei dieser Technik. Das Material ist derart flexibel, dass man es quasi um die Ecke legen kann. Wir können somit zum einen schwieriges Gelände viel besser bewältigen, zum anderen auf umfangreiche Schweißarbeiten verzichten, um die Leitungen in die gewünschte Richtung zu bringen. Das langfristige Risiko der Materialermüdung und eventuelle Undichtigkeiten durch die Schweißnähte sind damit passé. Last but not least kann der Fernwärmeanschluss auch noch deutlich schneller gelegt werden, als es bisher möglich war“, so Horsch.

„Wer mit Fernwärme heizt, verbraucht nicht einmal halb so viel Primärenergie und verursacht somit nur die Hälfte der Schadstoffemissionen. Somit leistet jeder Fernwärmekunde einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz und zur Verbesserung der Lebensqualität für sich und für die nachfolgenden Generationen“, werben Stadtwerke-Geschäftsführer Peter Mülbaier und Prokurist Dieter Scholl einmal mehr für die umweltfreundliche Energieart, mit der unter anderem auch das Freizeitbad bellamar, das Schwetzinger Kreiskrankenhaus, das Hebel-Gymnasium nebst Mensa, das Schwetzinger Schloss und jetzt auch die St. Pankratius-Pfarrei versorgt wird. Auch für die demnächst anstehende Bebauung auf dem Granitzky-Gelände in der Karlsruher Straße ist übrigens eine Komplettversorgung mit Fernwärme im Gespräch.

Wo und wann gibt es entsprechende Hausanschlussmöglichkeiten? Detaillierte Auskünfte und umfassende Informationen rund um das Thema Fernwärme erhalten interessierte Bürgerinnen und Bürger unter dem Service-Telefon mit der Rufnummer 0800 513 5139 (kostenlos dt. Festnetz) oder im Kundenbüro „i.punkt“ in der Carl-Theodor-Straße 7 oder unter www.sw-schwetzingen.de

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