„Ehrenamtliche des Jahres 2018“

Für den Verein nachhaltig verdient gemacht: HG Oftersheim-Schwetzingen und Stadtwerke Schwetzingen zeichnen die Schiedsrichter Eike Seidler und Thorsten Scheid  aus

HG-Vorstand Jochen Kühnle, Eike Seidler, Thorsten Scheid, Patrick Körner, Assistent der Stadtwerke-Geschäftsführung

Es ist in der Tat ein kleines und bemerkenswertes Jubiläum: die Stadtwerke Schwetzingen und die HG Oftersheim-Schwetzingen zeichnen in diesem Jahr bereits zum 15. Mal die Ehrenamtlichen des Jahres aus! „Als Unternehmen von hier fühlen wir uns dem gesellschaftlichen Leben in unserem Versorgungsgebiet in besonderem Maße verpflichtet. Die Vereine spielen für uns dabei eine wichtige Rolle. Sie fördern den Teamgeist, die Sozialkompetenz und den zwischenmenschlichen Zusammenhalt und verdienen aus unserer Sicht dafür unser aller Respekt und Wertschätzung. Das waren auch die maßgeblichen Beweggründe, als wir vor nunmehr 15 Jahren die Auszeichnung „Ehrenamtliche des Jahres“ ins Leben gerufen haben. Der Preis soll unsere Sponsoring-Partner dazu animieren, aus ihren Reihen besonders engagierte Personen zu benennen, denen wir dann gemeinsam ihre verdiente Anerkennung zukommen lassen“, beschreibt Geschäftsführerin Martina Braun Idee und Zielsetzung aus Sicht der Stadtwerke.

Im Jubiläumsjahr treten jetzt zwei junge Männer ins Rampenlicht, die sich eines Themas angenommen haben, ohne das es den Handballsport nicht gäbe: die Schiedsrichter. Eike Seidler und Thorsten Scheid pfeifen seit mehreren Jahren als eingespieltes Gespann und gehören inzwischen sogar zum A-Kader des Badischen Handball-Verbandes. Gemeinsam leiten sie bei der HG das Schiedsrichter-Ressort. Im Rahmen ihres Engagements besuchen sie Trainingseinheiten von Jugendteams und aktiven Mannschaften, stellen dabei die Aufgabenvielfalt der Unparteiischen vor und erläutern anschaulich, wie die persönliche Entwicklung vom „Pfeifen“ profitiert oder wie die HG ihre inzwischen 15 aktiven Schiedsrichter unterstützt und fördert. „Eike Seidler und Thorsten Scheid haben entscheidend dazu beigetragen, dass sich aus den Reihen der Handballer immer mehr für ein Schiedsrichteramt bereit erklären“, sagt Vorstandsmitglied Jochen Kühnle und betont, dass die HG in diesem Bereich die Vorgaben des Verbandes komplett erfüllt.

Eike Seidler
Eike Seidler ist seit über 11 Jahren bei der HG aktiv, hat schon als Trainer bei den Damen fungiert, pfeift seit fünf Jahren für die HG und ist zudem Mitglied des HG-Gesellschafterkreises. Der 31-jährige Unternehmensberater mit Schwerpunkt IT sieht seinen ehrenamtlichen Job als willkommene Abwechslung zum beruflichen Alltag. In der HG fühlt er sich wohl und zuhause, „ für mich ist die HG eine super Gemeinschaft mit einem tollen Zusammenhalt“, sagt er.

Thorsten Scheid
Das Augenmerk von Thorsten Scheid liegt besonders auf den Schiedsrichter-Neulingen. Er begleitet sie bei ihren ersten Schritten auf diesem schwierigen Parkett und coacht sie bei ihren ersten Partien. Dazu kümmert er sich um alles Organisatorische, von der Anmeldung bei Lehrgängen bis zur Organisation von Kleidung und Utensilien. Für den 34-jährigen Projektleiter und Vater eines dreijährigen Sohnes ist die Schiedsrichterei „ein Hobby, mit dem ich mich 100-prozentig identifizieren kann. Deshalb habe ich vor drei Jahren auch nicht gezögert und sofort zugesagt, als mich unser Vorstandsmitglied Jochen Kühnle fragte, ob ich bereit und in der Lage wäre, den Stellenwert der Unparteiischen im eigenen Verein und darüber hinaus zu puschen“, erzählt Scheid.

„Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung „Ehrenamtliche des Jahres“ und sehen sie als Motivation, auch weiterhin konsequent daran zu arbeiten, dass den Unparteiischen auf und außerhalb des Spielfelds Respekt und Fairness entgegengebracht wird. Schiedsrichter haben keine Beschimpfungen verdient, sondern Lob und Anerkennung, weil sie sich immer bemühen, einen guten Job zu machen“, sagt Thorsten Scheid. „Und wenn in der Hektik eines Matches halt mal ein Pfiff daneben geht, dann ist das eben menschlich. Jeder, der mal eine Partie geleitet hat, der weiß genau, von was ich rede“, ergänzt Eike Seidler.


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