Erweiterte Photovoltaikanlagen auf dem Hebel-Gymnasium und der Schimper-Gemeinschaftsschule sind in Betrieb
Der Ausbau der bestehenden Photovoltaikanlagen auf dem Hebel-Gymnasium und der Schimper-Gemeinschaftsschule ist abgeschlossen. Die neuen Anlagen wurden planmäßig während der Sommerferien fertiggestellt und sind inzwischen in Betrieb. Damit können die beiden Schulen künftig deutlich mehr Solarstrom direkt vor Ort erzeugen und selbst nutzen. Wie bei den Projekten der Bürgerenergiegenossenschaft Kurpfalz (BEG) generell liegen auch hier Planung und Bau in den bewährten Händen der Stadtwerke Schwetzingen. Im Auftrag der BEG hat sich der kommunale Energieversorger um die Umsetzung der beiden Projekte gekümmert und stellt damit einmal mehr unter Beweis, wie wichtig die Stadtwerke als verlässlicher Partner für die kommunale Energiewende sind.

Über den aktuellen Stand der Arbeiten informierten sich bei einer gemeinsamen Begehung auf dem Dach des Hebel-Gymnasiums Oberbürgermeister Matthias Steffan sowie die beiden Vorstände der Bürgerenergiegenossenschaft Kurpfalz (BEG), Martina Braun und Jürgen Schmitt. Vorgestellt und erläutert wurde die neue Anlage und ihre Funktion von Thomas Münch, dem von der BEG beauftragten Projektleiter. „Mit dem Ausbau der Photovoltaikanlagen auf unseren kommunalen Liegenschaften setzen wir unseren Weg zu mehr Energieunabhängigkeit und Klimaschutz konsequent fort. Gleichzeitig verbinden wir ökologische Verantwortung mit wirtschaftlicher Vernunft. Gerade bei Schulen mit ihrem hohen und kontinuierlichen Energiebedarf ist die direkte Nutzung des erzeugten Solarstroms besonders sinnvoll“, betont Oberbürgermeister Matthias Steffan.
Fast 200 Kilowatt zusätzliche Leistung
Auf dem Dach des Hebel-Gymnasiums ist eine zusätzliche Photovoltaikanlage mit einer Leistung von rund 99 Kilowattpeak (kWp) entstanden. Insgesamt 218 neue Module werden künftig jährlich etwa 93 Megawattstunden Solarstrom erzeugen, rund 63 Prozent davon kann dann direkt von der Schule genutzt werden. Die jährliche CO₂-Einsparung wird bei rund 41 Tonnen liegen, die Investitionskosten bei rund 130.000 Euro. Auch die Photovoltaikanlage auf der Schimper-Gemeinschaftsschule wurde deutlich erweitert. Die zusätzliche Anlage verfügt über eine Leistung von rund 94 kWp und umfasst 207 Module. Erwartet wird hier eine jährliche Stromproduktion von rund 91 Megawattstunden, 81 Prozent davon können direkt im Schulgebäude verwendet werden. Die CO₂-Einsparung liegt bei etwa 40 Tonnen pro Jahr, das Investitionsvolumen beträgt rund 127.000 Euro.
Flächen der beiden Schuldächer sind jetzt konsequent genutzt
„Mit der Erweiterung der beiden bestehenden PV-Anlagen haben wir das Potenzial der Schuldächer jetzt konsequent ausgenutzt“, sagt dazu BEG-Vorstand Jürgen Schmitt. „Wir schaffen damit jetzt fast 200 Kilowatt zusätzliche Leistung und können jährlich rund 184 Megawattstunden sauberen Strom erzeugen. Das ist ein konkreter Beitrag zur Energiewende vor Ort“. Seine BEG-Vorstandskollegin Martina Braun betont die Bedeutung der guten Zusammenarbeit aller Beteiligten: „Die Erweiterung der beiden Anlagen zeigt, was möglich ist, wenn Stadt, Schulträger, Stadtwerke und Bürgerenergiegenossenschaft gemeinsam Verantwortung übernehmen. So bringen wir die Energiewende voran, erzeugen sauberen Strom direkt dort, wo er gebraucht wird, und halten die Wertschöpfung in der Region. Über die BEG können die Menschen zudem unmittelbar an solchen Projekten teilhaben.“